ajopenbc"... bräuchte ich dringend Mitarbeiter. Da man aufgrund der geringen Stundenzahl von dem Geld nicht leben kann, suche ich dringend jemanden mit solidem sozialem Hintergrund - damit scheiden Hartz-IV-Empfänger aus..."

Das war die fehlerhafte Schlussfolgerung eines Hoteliers im Bliesgau, als es darum ging, Personal für die umsatzschwache Nachmittagszeit zu finden.

Zwischen 15:00 und 18:00 Uhr schickt er seine Stammmannschaft in die Mittagspause und würde in dieser Zeit gerne jemanden beschäftigen, der die wenigen sich verirrenden Kunden bedienen könnte. Klar, selbst bei einem Mindestlohn von 8,84 € kann man von diesem Geld nicht wirklich leben.

Als ich ihm das Prinzip der ergänzenden Leistung nach SGB II nicht nur erklärte, sondern auch zeigte, hellten sich seine Gesichtszüge wieder auf:

Sein Problem ist gelöst.

Es ist tatsächlich so, dass viele Arbeitgeber das Prinzip nicht kennen bzw. nicht verstehen, während andere der Meinung sind, dass durch die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit kein Anspruch mehr bestehen kann - erst Recht nicht auf Arbeitslosengeld 2, weil ja die Arbeitslosigkeit faktisch nicht mehr vorhanden ist.

Genau hier finden Sie aber den Schlüssel zu Lösung vieler Probleme:

Nur zeitlich eingeschränkt einsetzbare Arbeitsuchende

Viele - vor allem Langzeitarbeitslose in gesetzterem Alter - möchten gerne arbeiten, trauen sich aber die 40-Stunden-Woche nicht mehr zu.

Genau diese mit Arbeitgebern in Verbindung zu bringen, die gar keine Vollzeitkräfte suchen, löst für alle Beteiligten die bestehenden Probleme. Wenn Sie dann noch sinnvoll nachweisen, dass der Minijob tatsächlich in die Sackgasse führt, dann haben Sie in Ihrer Beratung alles perfekt gemacht - ob mit oder ohne GBSim-Modul.

Adalbert Jablonski
Project Coordinator

   
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