Rund 1/5 der Kinder in Deutschland leben in alleinerziehenden Familien!

AJ denkt JoomlaKlar dass da in erster Linie an die sozialpädagogisch lösbaren Probleme der Familien gedacht wird und sich eine Vielzahl halbstaatlicher Einrichtungen darauf spezialisiert haben, die Erziehungsprobleme professionell zu puffern.

Hierfür geben die Kreise und Gemeinden gerne Geld aus.

Als wir uns mit einem Profi auf diesem Gebiet über alternative Möglichkeiten der Krisenintervention unterhielten, gab er uns klar und deutlich zu verstehen, dass für Prävention kein Geld gezahlt würde.

Hilfe nur, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist?

Genau hier wird gerne Geld ausgegeben, weil es scheinbar zielorientiert eingesetzt ist: Jedes auffällige Kind ist ein Fakt und die Kosten der daraus resultierenden Hilfe sind somit notwendig! Klingt logisch, ist es aber nicht!

Häufig ist die (vermeintlich) finanzielle Not die Ursache, die dann sozialpädagogisch "geheilt" werden muss.

So gibt es genügend Fälle, in denen alleinerziehende Elternteile durch Mehrarbeit versuchen, die erste finanzielle Not der Familie zu mildern. Dass durch die somit in der für die Kinderbetreuung fehlenden Zeit ihren Beitrag leistet und das Familienkonstrukt "so schleichend aus dem Ruder läuft", wird hierbei gerne verdrängt. Zum Schluss bleibt dann nur noch die Erkenntnis, dass man doch nur das Beste für die Familie wollte.

Prävention ist sozialer als Heilen!

In der Sozialpädagogik muss sicherlich umgedacht werden. Das Kennen der staatlich verfügbaren Hilfsmittel ist unabdinglich, und hier genügt es nicht, eine Linkliste mit Internetadressen heraus zu geben.

Versuchen Sie einmal, sich über das Thema Kinderzuschlag "schlau zu machen". Sie werden schnell erkennen, dass die Materie so komplex ist, dass Sie selbst die von den Ministerien veröffentlichten Bürgerinformationen ohne erfolgreich abgeschlossenes Jura-Staatsexamen nicht verstehen können.

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