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ajopenbcAuf dieser Website geht es um unser Gehaltsberechnungs- und Simulations-Modell, das die Beratungsszenerie wohl etwas in Unruhe bringen wird.

Den wesentliche Kern dieses Modells stellt unser GBSim-Modul dar, das mit einem Minimum an Eingaben den kompletten finanziellen Rahmen einer Person (oder mehrerer Personen) erfasst und die zur Optimierung der Lebenssituation erhältlichen finanziellen Unterstützungen durch staatliche Träger (z. B. SGB-II-Stellen, Kindergeld, Wohngeld) integriert.

Unser Modul schafft die Möglichkeit, in kürzester Zeit zu eruieren,

  • wie viel Netto von einem bestimmten Bruttobetrag übrig bleibt,
  • was der Arbeitgeber als AG-Brutto für dieses Gehalt aufwendet,
  • wie hoch der Brutto-Stunden-Verrechnungssatz ist.

Parallel zeigt das Modul an,

  • ob und gegebenenfalls wie viel Sekundärgehalt zu erwarten ist,
  • ab wann genügend Geld verdient wird, damit der Bedarf gedeckt ist und keine ergänzende Leistung mehr beantragt werden muss,
  • ob der Arbeitnehmer durch Beantragung von Kinderzuschlag und Wohngeld aus der Betreuung des Jobcenters "aussteigen" kann.

Was wir hier beschrieben haben, ist nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten - dieses Modul ist schlichtweg das "Schweizer Offiziersmesser" für die Beratungspraxis

Durch die Simulationseinheit kann in einer "Was-wäre-wenn"-Fragestellung ausgelotet werden:

  • Kommt von einer Gehaltserhöhung tatsächlich etwas bei dem Arbeitnehmer an?
  • Wenn ja, wie viel kommt an bei welchen Kosten für den Arbeitgeber?
  • Gibt es legale Alternativen, den Geldzufluss für die Bedarfsgemeinschaft zu erhöhen?

Dass das Modul auch eingesetzt werden kann, um

  • die Zusammenhänge bei der Gehaltsberechnung aufzuzeigen,
  • die Wechselwirkung bei Erreichen der Beitragsbemessungsgrenze zu erkennen,
  • die reale Auswirkung des Mindestlohnes auf die Verteuerung einer Dienstleistung zu berechnen und darzustellen,

qualifiziert es geradezu für den Unterricht in kaufmännischen Berufen.

In der Betreuung von Langzeitarbeitslosen unterstützt dieses Modul bei der Vermittlung in eine Arbeit, die die Teilnehmer möglicherweise aufgrund der geringen Stundenzahl oder der vermeintlich schlechten Bezahlung sonst nur ungern annehmen würden. Die Erkenntnis, dass

  • bei einer Teilzeitbeschäftigung möglicherweise die körperliche Überforderung nahezu ausgeschlossen wird,
  • ein geringerer Stundenlohn im Gegenzug zu einem angenehmen Betriebsklima eine gute Investition in die Zukunft darstellt und
  • der Ausschluss der Langzeitarbeitslosen aus dem staatlichen Mindestlohn 2015 tatsächlich gar keinen echten Nachteil darstellt,

weil durch den Effekt der Aufstockung das Ganze vielleicht sogar ein "Null-Summen-Spiel" ist, schafft neben einer verbesserten Zufriedenheit auch ein Beratungsklima, aus dem nachhaltig Vermittlungen resultieren.

Bei Inhouse-Schulungen in Handwerksbetrieben lässt sich die Irritation des Personals ausräumen, das die Differenz zwischen dem vom Kunden bezahlten Stundensatz und dem erhaltenen Nettogehalt als Gewinn des Unternehmens vermutet - der Verdacht, dass der Unternehmer sich maßlos an seinem Personal bereichert, hat schon in einigen Unternehmen den Betriebsfrieden erheblich gestört.

Sie werden unter den verschiedenen Untermenüpunkten Beispiele sehen, die Ihnen die Möglichkeit geben, den Nutzen auch für Sie und Ihre berufliche Praxis zu erkennen.

Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, lassen Sie es uns wissen.

Damit Sie schon einen ersten Eindruck sammeln können, sollten Sie sich vielleicht 6 Minuten Zeit für ein Youtube-Video nehmen https://www.youtube.com/watch?v=5p8JQv2amEA

Adalbert Jablonski

Project Coordinator

   
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